CORALE PRO TICINO DI SAN GALLO

 

Wir pflegen Gesang, Sprache und Kultur des Tessins.

Mit unseren zahlreichen Auftritten vermitteln wir die Tessiner Traditionen in der Ostschweiz.

 

Willst du Mitglied werden in unserer Corale?

Wir suchen immer gerne neue Sängerinnen und Sänger.  



Nächste auftritte

Datum Zeit Ort
06.03.2020 19:30 Uhr Konzert an der Hauptversammlung der Frauengemeinschaft Engelburg im Kath. Pfarreiheim Engelburg
19.08.2020 19:00 Uhr Konzert in der Sonnenhalde, St. Gallen
05.09.2020 15:30 Uhr Konzert im Alters- / Pflegeheim Sattelbogen, Bischofszell
13.11.2020 19:00 Uhr Marronifest im Kirchgemeindesaal Grossacker, St. Gallen
16.12.2020 18:30 Uhr Novena di Natale in der Kath. Kirche St. Fiden, St. Gallen

Letzte News

Konzert Corale und Brass Band

Eine neue vergnügliche, musikalische und persönliche Erfahrung war unser Konzert zusammen mit der Blaukreuz Brass Band Herisau unter der hervorragenden Leitung von Urs Leuenberger, am vergangenen 17. November, in der evangelischen Kirche Herisau. Die besondere Gelegenheit, unsere Stimmen zusammen mit dem Klang der Blasinstrumente erklingen zu lassen, ist eine eher selten gehörte Variante. Zwei musikalische Gattungen, die an sich sehr unterschiedlich sind, haben sich zur Freude des zahlreichen Publikums erfolgreich verbunden. Von einem so grossen voll- und wohlklingenden Orchester begleitet zu werden, war für unseren Chor eine einzigartige, begeisternde und beglückende Erfahrung.

 

Claudio Ambrosi, Dirigent

Die Corale stellt sich der Herausforderung, das Jodeln zu erlernen

Über den eigentlichen Sinn und die Bedeutung unserer Beschäftigungen und Handlungen, die sich ständig wiederholen, denken wir kaum noch nach. Sie werden zur Routine, und wir wählen den Weg des geringsten Widerstands. Etwas daran zu ändern oder gar etwas Neues auszuprobieren, kommt uns nicht in den Sinn. Anregungen oder Vorschläge von aussen weisen wir vehement zurück. – Schade,

denn gerade das brächte uns neue Energie und Vitalität.

Dass sich das bewahrheitet, haben wir kürzlich  an einem Jodel-Workshop in Appenzell erfahren. Dessen Leiter und Lehrer, Markus Näf, hat uns kompetent und humorvoll  in die Kunst des Jodelns eingeführt. Sicher werden wir unser Repertoire nicht gleich umstellen, aber wir hatten die vergnügliche Gelegenheit, die Schönheit des typischen folkloristischen Gesangs dieser Region  und auch die nicht wenigen Schwierigkeiten in der Ausübung kennen zu lernen. Er hört sich zwar einfach an, aber seine korrekte Wiedergabe ist alles andere als einfach. Einmal auf dieses Genre eingestimmt, erfolgt eine Reihe lang ausgehaltener sanfter Töne unter einer Melodie in Falsett, welche den eigenen Körper zum Vibrieren bringt.

Unser Platzkonzert im Anschluss erfreute die anwesenden Touristen. Die Einheimischen konnten sich ein wohlwollendes Lächeln nicht verkneifen. Wahrscheinlich konnten wir unseren italienischen  Akzent doch nicht ganz verleugnen. Eine Erfahrung, die sich zu machen lohnt.

 

Claudio Ambrosi, Dirigent